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Sachsenhagen

Leben gestern und heute

 

Die Geschichte des Schützenvereins

Schon 1934 unter dem Dach des SV Victoria regten C. Conradi, C. Meier, H. Leimbach, Fr. Gerlach und K. Grundmeier an, eine K.K. Schießabteilung zu gründen. Im Jahre 1935 war es dann soweit.

In den so genannten Fuchslöchern bauten sie sich ihren ersten Stand und gleich daneben ein kleines Fachwerkhaus, das später dem DRK gute Dienste leistete. Der Krieg brachte die Aktivitäten der Schützen zum Erliegen. Erst 1950 formierte sich die Gemeinschaft aufs neue. Am 16.03.1957 wurde ein eigenständiger Schützenverein gegründet.

Mit Luftgewehren wurde zunächst im "Goldenen Löwen" auf kleine Scheiben gezielt. Das KK Schießen fand in Wölpinghausen statt. Endlich, im Jahr 1954 wurde ein eigener KK Stand erbaut, der 1964 erweitert wurde.

Im Jahr 1968 wurde der Stand weiter ausgebaut. Von nun an war dort auch Luftgewehrschießen möglich.

Der damalige Vorsitzende Wilhelm Gerlach sagte beim 50jährigen Jubiläum dazu: "Wir errichteten die Anlage auf einem Gelände, das man heute als Feuchtbiotop bezeichnen würde." Eine Genehmigung wäre unter den jetzigen Bedingungen also ganz sicher nicht mehr zu bekommen.

Schon ein Jahr nach dem Standbau nahmen die Schießsportler an den Landesmeisterschaften im Kleinkaliberschießen teil - und holten sich auf Anhieb den Titel.

Bis zum 31.12.1963 gehörte der Schützenverein dem Kreisschützenverband Schaumburg an und wechselte zum 01.01.1964 zum Kreisschützenverband Neustadt/Rbg. Erst am 01.09.1970 wechselte er zum Kreisschützenverband "Nesselblatt", der am 16. November 1963 neu gegründet wurde.